Das Wort Osteopathie leitet sich aus dem Griechischen ab: Osteo = Knochen,

Pathos = Leiden/Krankheit. Ihre Grundlagen stammen bereits aus der Antike

und basieren auf dem angewandten Wissen der Physiologie, der Anatomie

und der Pathologie sowie deren logischen Zusammenhängen.  

 

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine ganzheitliche Therapiemethode,

bei der der Körper als ganzheitliche Einheit gesehen wird. Hierbei werden die

Ursachen und nicht die Symptome behandelt. Für die Praxis bedeutet das,

dass die Ursache einer Beschwerde in einem völlig anderen Gebiet liegen

kann. So kann beispielsweise eine Inkontinenz nicht durch ein Problem der

Blase verursacht werden, sondern durch ein Problem der Wirbelsäule.


Da Wirbelsäulenprobleme, z.B. Blockaden, eine Bewegungseinschränkung verursachen können, ist es wichtig, diese Blockaden zu lösen und die Einschränkungen damit zu vermeiden. Aufgrund solcher Blockaden oder Wirbelrotationen kann es zu einer Vielzahl von Krankheiten wie z. B. Funktionseinschränkungen des Magen- und Darmtraktes, hormonellen Störungen wie Scheinschwangerschaften und Unfruchtbarkeit, Zystenbildung oder wie oben bereits beschrieben, zu Blasenproblemen kommen. Viele weitere Probleme können aus solchen Pathologien entstehen und durch die osteopathische Behandlung des ursächlichen Problems somit behoben werden. Außerdem können durch osteopathische Behandlungen auch reiterliche Probleme, wie beispielsweise die mangelnde Biegung oder das fehlende Vorgreifen der Gliedmaßen, behandelt und behoben werden.  
Besonders wichtig für die Osteopathie ist auch das „Gesetz der Arterien“, welches besagt, dass die Funktionen des Körpers nur zu 100% intakt sind, solange die Durchblutung nicht gestört ist. Durch osteopathische Techniken und deren Auswirkungen auf z. B. Organe und Blockaden, wird die Durchblutung wieder angeregt und nach Möglichkeit vollkommenen regeneriert.    
Zusammenfassend kann man sagen, dass durch Osteopathische Behandlungstechniken das komplette System wieder ins Gleichgewicht gebracht wird, wodurch dem Lebewesen die Möglichkeit gegeben wird, sich ohne Medikamente durch Nutzung seiner Selbstheilungskräfte zu heilen. 

 

Einen großen Stellenwert in der gesamten Osteopathie hat auch die Cranio-Sacrale-Therapie.

Das Cranio-Sacrale-System, welches das zentrale Nervensystem umgibt und versorgt, trägt bei Tieren wesentlich zu dessen Wohlbefinden bei. Spannungen aus dem gesamten Körper können sich über Bindegewebige Anhaftungen auf das Cranio-Sacrale-System übertragen und im Zusammenhang mit einer Vielzahl von Krankheitsbildern und Symptomen stehen.Die Cranio-Sacrale-Therapie, die von Dr. John E. Upledger in den 1970er Jahren entwickelt wurde, bietet eine wunderbare Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. So kann man auf ganzheitliche Weise, die sich am System orientiert und nicht am Symptom, eine Vielzahl von Beschwerden wie z.B. Blockaden, Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme, Infektanfälligkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten lösen oder indirekt positiv beeinflussen.

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